DARK SPY

2007/07 ISSUE 18

ARTS OF EREBUS “ICON IN EYES”
Dieser Tage erscheint das zweite Album der Deutsch-Franzosen Arts Of Erebus. Nach den fast durchweg guten Kritiken des Vorgängers lastet die Erwartung hoch auf den 12 Songs des neuen Werkes. Der eingeschlagene Kurs wurde nicht verlassen, auch wenn die Songs viel ausgereifter sind als beim Debut. In einer negativen Kritik zum letzten Album las ich, das die Band viel zu nah an Sisters Of Mercy wäre, und es deshalb keinen Grund gäbe, die CD zu kaufen. Liebe Kollegen. Es handelt sich um eine Newcomerband. Für Arts Of Erebus stellt es sicher ein außerordentliches Lob dar, mit Sisters Of Mercy verglichen zu werden. Wenn das nicht Grund genug ist für die Fans des Genres, sich die Band mal anzuhören, dann weiß ich nicht, warum wir uns hier eigentlich die Finger wund schreiben. Arsts Of Erebus haben den Gothicrock tatsächlich nicht neu erfunden. Die Songs könnten auch genauso gut aus der Feder bekannter Formationen wie Funhouse, Elusive oder auch Pink Turns Blue entstanden sein. Mit dem Zweitling bereits auf Augenhöhe mit den genannten Künstlern zu sein, ist sicher Lob genug. Mehr braucht es nicht.

Hendrik Seipel-Rotter





  LEGACY

2007/07 ISSUE 7

ARTS OF EREBUS “ICON IN EYES”
Manchmal werden Wünsche wahr. Ich denke zurück an den Abend, an dem ich die Download Single „Thousand Ways To Die“ bespreche und zu dem Schluss komme, dass das folgende Album „Icon In Eyes“ wirklich – wie angekündigt – rockiger und straighter als das Debüt „Negative White“ werden sollte, damit die deutsch-französische Band ARTS OF EREBUS nicht in der Ecke ´schön, aber eigentlich belanglos´ verschwindet. Nun liegt der zweiter Longplayer „Icon In Eyes“ vor, und schon beim Opener ´In My Eyes´ wird klar, die Jungs haben einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht. Midtempo-Goth Rock vom Feinsten in einer kraftvollen Produktion, verziert mit Sänger Damiens charismatischer Stimme und streckenweise schwebenden Keyboardteppichen im Hintergrund. ´Pale Moon´ lässt von Rhythmik und dem sehr präsenten Basslauf an alte Sisters Of Mercy denken, während dezente elektronische Effekte das Ganze noch ein wenig aufmotzen. Bassist Tommy ist neu an Bord und zeigt eigentlich durchgehend, was in ihm steckt, und welch unterschiedliche Töne und Spielweisen diesem Instrument entlockt werden können, um ein treibendes und stimmiges Goth-Fundament zu kreieren. Das vierte Stück ´Dawn Of The Dead´ ist mehr elektronisch geprägt und vermag sicherlich die Tanzflächen in den einschlägigen Locations zu füllen. Hier wird ein klassisches Horrorthema aufgegriffen und aus einem neuen Blickwinkel betrachtet umgesetzt. Das kommende Video zu diesem Song wird das verdeutlichen. Im atmosphärisch dichten und melancholischen ´Zeit und Raum´ gibt sich Rosendorn von Adversus als Gastsänger die Ehre und setzt mit seinem krächzenden Sprechgesang einen interessanten Kontrast zu Damiens teilweise leicht gequält wirkender Stimme, die sich im Refrain in höhere Tonlagen aufschwingt. Richtig zackig gehen ARTS OF EREBUS bei ´The End Of The Gun´ zu Werke. Sie stellen sich dabei mitnichten schlecht an, wissen aber in etwas gemäßigteren Tempi mehr zu überzeugen, wie das anschließende ´Wings To Grey´ eindrucksvoll zeigt. Mit ´Thousand Ways To Die´ treffen wir einen alten Bekannten von der EP gleichen Namens wieder, bei dem Damien in den Strophen gesanglich etwas an Garden Of Delight erinnert, und mit dem zwölften Titel ´Falling Down´ lassen ARTS OF EREBUS ihr zweites Album wunderbar stimmungsvoll ausklingen. „Icon In Eyes“ bietet gut 60 Minuten sehr emotional und ehrlich wirkenden Goth Rock, der Gothics der ersten Stunde ebenso ansprechen dürfte wie Leute, die diese Musik gerade für sich entdecken. (ES)
11 Punkte





  ZILLO

ISSUE 07-08/07

ARTS OF EREBUS “ICON IN EYES”
Nach ihrer Debüt-CD "NEGATIVE WHITE" (2003) legen die in Frankreich und Deutchland ansässigen Bandmitlieder nun ihr zweites Vollzeitwerk vor.Das Quintett knüpft nahtlos an den Vorgänger an und serviert einmal mehr melodische, durch Elektronik-Splitter aufgepeppte Tracks im Geiste des UK Gothic-Rocks der End 80er und frÜhen 90er, inklusive Tendenzen in Richtung The Mission,Rosetta Stone und vereinzelt auch den guten alten Sisters.Insgesamt lässt sich feststellen,dass die Band ihre Mixtur ein Stück weit verfeinert hat.Wo zuvor der wavige Charakter durchschimmerte,blinzelt nun eine rockigere Attitüde.Zudem wurde insgesamt das Tempo etwas angezogen,vieles bewegt sich nun im vorwärts sprudelnden Midtempobereich.Diese Entwicklung hat zur Folge,dass die Pathos-Farbe deutlich abgeschwächt wurde-ein Plus.Songs wie "End of the gun" oder "Brotherhood of sleep" mit seinem zwingendem Chorus und schwelgenden Synthie-melodien dürften willkommene Kandidaten für die Setlists von Goth-Rock Clubnächten sein,während Kreationen wie das mit 80er Elektronik Spots angereicherte "Wings to Grey" zum Träumen einladen.Leider erweist sich der Gesang von Damien Grey auf Dauer als etwas anstrengend,sprich:Mir klingt er etwas zu leidend.Wer darüber hinwegsehen kann,findet hier ein Album,welches zwar keine markanten,bahnbrechenden Spuren hinterlässt,aber durchweg solide Unterhaltung für Genre Fans bietet.





  SIDE-LINE

2007/08 ISSUE 59

ARTS OF EREBUS “ICON IN EYES”
More or less 3 years after the "Negative White" CD comes the new album of the french german gothic formation AOE.This new opus stands for traditional guitar wave stuff with a clear influence of the 80's.The shadow of Sisters of mercy hangs regulary over their music, but who cares when the production has been achieved with such enthusiasm. "iCON IN EYES" is a real good cliché with some essential songs."brotherhood of sleep" gets my personnal award,but i still have to mention other songs like "wings to grey","dawn of the dead" and "thousand ways to die". AOE composed a meaningful gothic release in the purest tradition of the style!(ED:8)






  ELEGY IBERICA

2007/05 ISSUE 7

ARTS OF EREBUS “Thousand Ways to Die” MCD Rock Gótico Pontuação: 7

“Thousand Ways to Die” é um MCD com “download” gratuito e serve como promoção de “Icon In Eyes”, o segundo álbum que está a ser finalizado pela Sonorium. Baseados em França, próximo da fronteira com Alemanha, Arts of Erebus também apresenta uma mistura de integrantes destes países. Além da faixa título, há uma nova versão do êxito “Children of the Night” do primeiro álbum (“Negative White”) e também 2 vídeos gravados em Frankfurt e na abertura do concerto dos Crüxshadows. Uma boa banda de rock gótico que faz lembrar os clássicos dos anos 80, porém de forma moderna; talvez pela qualidade e facilidade das produções actuais. Aos interessados, o “single” esta disponível em www.arts-of-erebus.com.

Luiz Soncini
19.03.2007




  REFRAKTOR

2005/12 ISSUE 37

Nicht mehr ganz so neu ist die aktuelle CD veröffentlichung “Negative white” der Gothic Band ARTS OF EREBUS. Das Album erschien bereits im Jahre 2003,doch bin ich erst jetzt über diese CD gestolpert,die sicherlich auch nicht die Beachtung in der Grossen Scene Presse gefunden hat,wie sie es verdient hätte. Arts of erebus spielen in erster Linie Gothic rock der düsteren Art,hin und wieder fliesen auch Wave Elemente in ihren Sound ein und auch elektronische Spielerein findet man in und wieder in der Soundlandschaft der Band. Das ganze klingt wirklich sehr gut .Ihre Muzik kommt sehr düster und melancholisch rüber und läst jedes Gothic Rock Fan Herz schneller schlagen.Der tiefe männliche Gesang passt hervorragend zum restlichen Klangbild von Arts of erebus und gibt der Musik seine unverwechselbare Identität. Auch wenn also das Album “Negative white” einige Monde auf dem Buckel hat,sollte man sich als Gitarren Goth Fan dieses Album zu Gemüte führen. Ich für mein Teil bin sehr glücklich dieses Album,wenn auch verspätet,für mich entdeckt zu haben.Bleibt zu hoffen, daß die Band im nächsten jahr einen zweiten Silberling nachschieben werden.

Michael Strohschein



  DARK ENTRIES MAGAZINE

2004/07-08 ISSUE 49

Zin in een portie gothic rock? Bij Arts Of Erebus bent u aan het juiste adres. Deze Fransen (met Duitse zanger) maken van goudeerlijke, gedreven traditionele gothic rock,die mij zowaar heel sterk aan onze eigen Erato doet denken, hun handelsmerk.Deugddoend voor een sad old goth als ik , dat wel. Ik kan alleen maar hopen dat deze Arts Of Erebus ook een jongere generatie, voor wie pakweg de authentieke The Sisters Of Mercy niet meer of minder dan een belegen tussendoortje zijn, weten aan te spreken. En ik meen van wel, al mocht het genre wel wat meer aandacht krijgen. Ik hoor de criticasters al op een drafje Komen aanrennen. Is deze muziek origineel of vernieuwend? Neen.In de jaren '80 bulkten de platenbakken er mee uit.En dan? Juist, en dan? Anno 2004 is het aanbod, hoewel vrij uitgebreid, nog altijd (te) weinig zichtbaar. Wellicht hadden jullie, beste lezers, zonder deze bespreking nooit van Arts Of Erebus gehoord.Maar daar zijn we dan ook voor. Gothie hymnen als “Gothic girl”, “Children of the night” of “Watching demons” mogen dan volgens sommigen zijn vastgeroest in bijna drie decennia doemdenken of pseudo mystiek gezwets,ze zijn gewoon wat ze zijn, puike songs in één van de weinige antagonistische genres die deze aardkloot nog rijk is.BACK IN BLACK. Waarom zouden ze de gothic rock vlag niet met enige fierheid dragen? Het debuut “Negative white” verdient het om gehoord te worden en is in z'n geheel een sterk album dat minstens ieders,dus ook uw aandacht, verdient. Neem van ons aan, als u van authentieke gothic rock houdt zult u hier weg van zijn.
BLACK TO THE FUTURE [KI]



 ORPHEUS

Vainqueur de l'election de l'album du trimestre selon dj eurydice

Avec Arts of Erebus vous assistez à une messe de morceaux d'un gothic rock classique de la decennie 80,architecturés de couches electroniques omniprésentes,douces,voire délicatement planantes et d'une athmosphère metallique obscure,sans toutefois etre menaçante. La chapelle franco-allemande Arts of Erebus accorderait volontier l'absolution à de sensibles âmes dans l'auditoire féminin déjà conquises par des groupes à la 69 EYES.L'enchainement des titres aurait pu d'ailleurs avec “Black diamonds” ou “Gothic girl”,correspondre au sommaire d'un album de The 69 eyes. Il y a une personnalité émotive dans la voix du chanteur Damien qui est certes moins grave que celle de The 69 eyes,néanmois il en est proche,plus proche par ailleur à l'élocution à celle d'andrew Eldritch (SISTERS OF MERCY) sans égaler néanmois son inquiètant timbre.Avec “Heroes in the dark” ils ont,selon DJ Eurydice pour les danseurs des clubs nocturnes un tube céremonial efficace.



  ORKUS

2003/12

Die deutsch-französische Gothic Rock-formation lässt sich tatsächlich schwer in gängige Schubladen stecken. Während sie von Musik und Gesang her teilweise leichte Erinnerungen an den Stil von The Sisters Of Mercy zu Zeiten des First And last And Always Albums wecken, vor allem beim Track Book Of Blood schaffen es Arts Of Erebus dennoch, eigenständig zu wirken mit ihrer Musikrezeptur die Elektronik, New Wave, Dark Metal und klassischen Gothic Rock zu einer gelungenen Mischung verschmilzt. Hinzu kommt Damiens eigenwilliger Gesangsstil, der den Stücken ihren zusätzlichen Charme verleiht. Neben melancholischen Gitarrensounds mit traditioneller Gothic-Gitarre und Bass sowie modernen elektronischen Synthiearrangements arbeitet die Band auch mit einem Drumcomputer, was eine weitere Gemeinsamkeit mit den Sisters darstellt.Die zehn Tracks auf ihrem Debut sind allesamt hörenswert, wobei neben dem bereits erwähnten Book Of Blood auch Gothic Girl und Children Of The Night, die beide bis auf den Titel nichts mit den Pendants von The 69 Eyes beziehungsweise BlutEngel gemeinsam haben, als Anspieltipps zu nennen wären. Eine Platte, die sich kein Electro Gothic Rock-Fan entgehen lassen sollte. (8,5)

Steve Palaser



  ZILLO MAGAZINE

2003/08

TRÄUME IN SCHWARZ-ROMANTISCHEM GEWAND

Unter dem Titel “negative White” erscheint beim jungen Label Sonorium das Debüt album der deutch-französischen Gothic-Formation Arts of erebus. Die zehn Track der CD bestechen durch eine stimmige Mixtur aus Elektronik New Wave,Dark Metalund klassischem Gothicrock, die das Zeug dazu hat von einer Größeren Schar erhört werden zu können.
Entstanden sind Arts Of Erebus aus der aus dem Osten Frankreichs avantgardistischen Band Yuul die im Sommer 2001 eine Umstrukturirung erfuhr die mit englischen Texten ein breiteres Publikum zu erreichen trachtete. Mit dem neuen Sänger damien Grey entstanden viele neue Songs, die all aus der Feder des Leadgitarristen Michel Meneguzzi stammen. Nach einem Jahr intensiver Arbeit im bandeigenen Studio wurden die zehn Stücke für “Negative White” fertiggestellt,im Sonic-X-Studio in Frankfurt endproduziert und von Leonardo von Leibnitz (Y-Luk-O) gemastert. Das Quartett das neben den beiden genannten noch aus Regis (Gitarre) und ghislain (Bass) besteht ist bei der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich: “Jeder einzelne Song beschreibt Empfindungen, Erfahrungen und Träume in einem schwarz-romantischen Gewand,ohne dabei in altbekannte Klischees zu verfallen”,so das Statement der Band. Um das zu erreichen ,sprich,Damiens vielschichtige Texte und dessen emotionalen Sangesvortrag bestmöglich zu umkleiden,bedienen sich Arts of Erebus moderner Synthiesounds ebenso wie elektronischer Sequencer Lines, schwebender Gitarrenklänge, krachender Gothic guitars und treibender Drumrhythmen.Klar geht das nicht ganz klischeefrei ab,(wie sollte es auch?);hier darf man die Band auf keinen Fall wörtlich nehmen. Aber alles in allem sind die Stücke gefällig genug, um einen viel versprechenden Gesamteindruck zu hinterlassen.
“Children Of The Night” ist zum Beispiel eine richtig fette Gothic-Hymne mit krachender Snaredrum und schwebenden Synthieakkorden, die Lichtblitze in die neblige Nacht entsenden, angetrieben von der wavigen Stimme von Damien. “Heroes In The dark” fällt mit treibendem 2/4-Takt-Waverhythmus etwas dynamischer,aber leider auch etwas langatmiger aus, was vermutlich an der nicht gerade hyperkreativen Gesangsmelodie liegt. Mehr Potenzial hat da schon die richtig schöne Waveballade “Art of Erebus”,in der schwelgende Synthiesounds und Gitarren prächtig harmonieren und mit den Drums zusammen ein perfektes Gerüst für die sehnsuchtsvollen Vorals bilden. Und mit “Book of Blood” ist sogar ein richtig netter Synthpop -Dancefloor-Smasher voller filigraner Klangbasteleien gelungen,der sicher noch besser käme, hätte man den Gesang nicht elektronisch verfremdet. Den Namen “Arts Of Erebus” sollte man sich auf alle Fälle merken, Mit etwas mehr Sorgfall bei der Kreation der Gesangsmelodien und einem Tick mehr Bewusstsein für songwriterische Finessen könnte es diese Band noch recht weit bringen.

Joe Asmodo



  ZILLO MAGAZINE

2003/07

Die deutsch-französische Kombo um Komposer/Gitarrist Michel Meneguzzi und Frontmann Damien Grey die mit “Negative white”" ihr Debüt abliefert könnte eine Bereicherung für die Gothik szene werden. Zwar haben Arts of Erebus das Rad nicht neu erfunden,doch sie lassen es munter rollen und getrauen sich auch mal,es über unwegsamere Terrains zu bewegen. Bisweilen kommt es dabei ganz schön ins Ruckeln aber prinzipiell stimmt der Kurs,und mit etwas mehr “Kilometern” dürfte die “Fahrt” auch etwas “bequemer” werden. Soll heißen? Der Shön melodisch schwelgende Wave­song “Art Of Erebus” gewinnt zum Beispiel durch den sonoren etwas unterkühlten Gesang. wohingegen die Gothicballade “Children Of The Night”,die mit prächtigen Drums und opulentem Schmuckbeiwerk aus Gitarren und Keyboardakorden durchaus brillieren könnte,etwas mehr Feeling und Ausdruck in der Stimme gebrauchen könnte. Fazit: Potenzial vorhanden. aber nicht jeder Song überzeugt, Detailarbeit ist beim nächsten Album Gefragt.

Joe Asmodo