| DARK ENTRIES MAGAZINE |
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2004/07-08 ISSUE 49
Zin in een portie gothic rock? Bij Arts Of Erebus bent u aan het juiste adres.
Deze Fransen (met Duitse zanger) maken van goudeerlijke, gedreven traditionele
gothic rock,die mij zowaar heel sterk aan onze eigen Erato doet denken, hun
handelsmerk.Deugddoend voor een sad old goth als ik , dat wel. Ik kan alleen
maar hopen dat deze Arts Of Erebus ook een jongere generatie, voor wie pakweg
de authentieke The Sisters Of Mercy niet meer of minder dan een belegen
tussendoortje zijn, weten aan te spreken.
En ik meen van wel, al mocht het genre wel wat meer aandacht krijgen.
Ik hoor de criticasters al op een drafje Komen aanrennen.
Is deze muziek origineel of vernieuwend? Neen.In de jaren '80 bulkten de
platenbakken er mee uit.En dan? Juist, en dan? Anno 2004 is het aanbod,
hoewel vrij uitgebreid, nog altijd (te) weinig zichtbaar.
Wellicht hadden jullie, beste lezers, zonder deze bespreking nooit van
Arts Of Erebus gehoord.Maar daar zijn we dan ook voor. Gothie hymnen als
“Gothic girl”, “Children of the night” of “Watching demons”
mogen dan volgens sommigen zijn vastgeroest in bijna drie decennia doemdenken
of pseudo mystiek gezwets,ze zijn gewoon wat ze zijn, puike songs in één van
de weinige antagonistische genres die deze aardkloot nog rijk is.BACK IN BLACK.
Waarom zouden ze de gothic rock vlag niet met enige fierheid dragen?
Het debuut “Negative white” verdient het om gehoord te worden en is in
z'n geheel een sterk album dat minstens ieders,dus ook uw aandacht, verdient.
Neem van ons aan, als u van authentieke gothic rock houdt zult u hier weg van zijn.
BLACK TO THE FUTURE [KI] |
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| ORKUS |
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2003/12
Die deutsch-französische Gothic Rock-formation lässt sich tatsächlich
schwer in gängige Schubladen stecken. Während sie von Musik und Gesang her
teilweise leichte Erinnerungen an den Stil von The Sisters Of Mercy zu Zeiten des
First And last And Always Albums wecken, vor allem beim Track Book Of Blood
schaffen es Arts Of Erebus dennoch, eigenständig zu wirken mit ihrer
Musikrezeptur die Elektronik, New Wave, Dark Metal und klassischen Gothic
Rock zu einer gelungenen Mischung verschmilzt. Hinzu kommt Damiens
eigenwilliger Gesangsstil, der den Stücken ihren zusätzlichen Charme verleiht.
Neben melancholischen Gitarrensounds mit traditioneller Gothic-Gitarre und
Bass sowie modernen elektronischen Synthiearrangements arbeitet die Band auch
mit einem Drumcomputer, was eine weitere Gemeinsamkeit mit den Sisters
darstellt.Die zehn Tracks auf ihrem Debut sind allesamt hörenswert, wobei
neben dem bereits erwähnten Book Of Blood auch Gothic Girl und Children Of The
Night, die beide bis auf den Titel nichts mit den Pendants von The 69 Eyes
beziehungsweise BlutEngel gemeinsam haben, als Anspieltipps zu nennen wären.
Eine Platte, die sich kein Electro Gothic Rock-Fan entgehen lassen sollte. (8,5)
Steve Palaser |
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| ZILLO MAGAZINE |
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2003/08
TRÄUME IN SCHWARZ-ROMANTISCHEM GEWAND
Unter dem Titel “negative White” erscheint beim jungen Label Sonorium das
Debüt album der deutch-französischen Gothic-Formation Arts of erebus.
Die zehn Track der CD bestechen durch eine stimmige Mixtur aus Elektronik
New Wave,Dark Metalund klassischem Gothicrock, die das Zeug dazu hat von
einer Größeren Schar erhört werden zu können.
Entstanden sind Arts Of Erebus aus der aus dem Osten Frankreichs avantgardistischen Band
Yuul die im Sommer 2001 eine Umstrukturirung erfuhr
die mit englischen Texten ein breiteres Publikum zu erreichen trachtete.
Mit dem neuen Sänger damien Grey entstanden viele neue Songs, die all aus der
Feder des Leadgitarristen Michel Meneguzzi stammen.
Nach einem Jahr intensiver Arbeit im bandeigenen Studio wurden die zehn Stücke
für “Negative White” fertiggestellt,im Sonic-X-Studio in Frankfurt endproduziert
und von Leonardo von Leibnitz (Y-Luk-O) gemastert.
Das Quartett das neben den beiden genannten noch aus Regis (Gitarre) und
ghislain (Bass) besteht ist bei der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich:
“Jeder einzelne Song beschreibt Empfindungen, Erfahrungen und Träume in
einem schwarz-romantischen Gewand,ohne dabei in altbekannte Klischees zu
verfallen”,so das Statement der Band. Um das zu erreichen ,sprich,Damiens
vielschichtige Texte und dessen emotionalen Sangesvortrag bestmöglich zu
umkleiden,bedienen sich Arts of Erebus moderner Synthiesounds ebenso wie
elektronischer Sequencer Lines, schwebender Gitarrenklänge, krachender
Gothic guitars und treibender Drumrhythmen.Klar geht das nicht ganz klischeefrei
ab,(wie sollte es auch?);hier darf man die Band auf keinen Fall wörtlich nehmen.
Aber alles in allem sind die Stücke gefällig genug, um einen viel versprechenden
Gesamteindruck zu hinterlassen.
“Children Of The Night” ist zum Beispiel eine richtig fette Gothic-Hymne mit
krachender Snaredrum und schwebenden Synthieakkorden, die Lichtblitze in die
neblige Nacht entsenden, angetrieben von der wavigen Stimme von Damien.
“Heroes In The dark” fällt mit treibendem 2/4-Takt-Waverhythmus etwas
dynamischer,aber leider auch etwas langatmiger aus, was vermutlich an der nicht
gerade hyperkreativen Gesangsmelodie liegt.
Mehr Potenzial hat da schon die richtig schöne Waveballade “Art of Erebus”,in der
schwelgende Synthiesounds und Gitarren prächtig harmonieren und mit den
Drums zusammen ein perfektes Gerüst für die sehnsuchtsvollen Vorals bilden.
Und mit “Book of Blood” ist sogar ein richtig netter Synthpop -Dancefloor-Smasher
voller filigraner Klangbasteleien gelungen,der sicher noch besser käme, hätte
man den Gesang nicht elektronisch verfremdet.
Den Namen “Arts Of Erebus” sollte man sich auf alle Fälle merken, Mit etwas
mehr Sorgfall bei der Kreation der Gesangsmelodien und einem Tick mehr
Bewusstsein für songwriterische Finessen könnte es diese Band noch recht weit bringen.
Joe Asmodo |
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